Reisen durch den Südwesten der USA – Delicate Arch

Geschafft, mit Licht, ohne Touristen, ohne Photoshop.

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Reisen durch den Südwesten der USA – Grand Canyon North Rim

Kanab ist ein idealer Ausgangspunkt um die näheren Nationalparks zu erforschen. Es gibt einen Supermarkt, mehrere Tankstellen und neben einem guten BBQ Grill (Spurrs) die einschlägigen Ketten wie Pizza Hut, McDonalds, Subways und Wendys für Frühstück, Lunch und Dinner.

Der gestrige Tag nun führte uns nach Arizona zum Grand Canyon North Rim. Weniger überlaufen als der Süden (habe ich gelesen), mit viel kühlerem Klima und einem dem Schwarzwald ähnlichen Wald der bis an den Canyon heranreicht. Das besondere Abenteuer war aber nicht der Canyon selbst, beeindruckende Blicke gibt es hier in der Gegend wahrlich genug, es waren die kleinen Episoden auf Hin- und Rückweg die eindringlich in Erinnerung bleiben. So sind wir kurz vor dem Nationalpark durch eine unwirklich verbrannte Gegend gefahren, lauter Birkenstümpfe die weiß und schwarz in den blauen Himmel ragen und die Wolken berühren. Ein Brand von 2006 ist dafür verantwortlich. Wir haben einen Aussichtsturm für Waldbrände bestiegen, eine abenteuerliche Stahlkonstruktion ähnlich unseren Hochspannungsmasten und uns mit dem Beobachter unterhalten. Und wir haben im Park kurz nach dem Schild „Caution, Bisons on the Road“ gehalten und die nur ein paar Meter neben der Straße weidenden Bisons fotografiert, wie übrigens alle anderen Touris auch. Genial.

Der Blick in den Canyon selbst war dann vom Inperial Point mit Gewitterwolken und Blitzen wesentlich spektakulärer als der normale (schon eineindruckende) von Lodge oder Bright Angels View.

Das letzte HDR Foto habe ich aus einer Belichtungsreihe mit Photomatix zusammengebaut. Das Netbook ist damit leicht überfordert, hat aber nach geraumer Zeit doch ein Ergebnis ausgegeben. Die Stimmung war wirklich beeindruckend…

Reisen durch den Südwesten der USA – Vom Lake Tahoe bis nach Las Vegas

Die drei Nächte am Lake Tahoe sind schnell vergangen, die Lage des Hotels direkt am See war perfekt, Ausflüge nach Virgina City (eine alte Westernstadt in Richtung Reno) und eine kleine Wanderung an die Emerald Bay mit fantastischen Blicken in die Natur vertrieben uns die Zeit.

Unsere weitere Route führte uns an einem langen Fahrtag über die „Geisterstadt“ Bodie und am Mono Lake vorbei durch das Death Valley nach Beatty.

Bodie erreicht man über eine Dirt-Road nach 12 Meilen, in diesem Fall ohne Versicherungsschutz durch die Autovermietung.

Beatty diente nur als Ausgangpunkt fürs Death Valley, die Unterkunftsmöglichkeiten in allen Nationalparks sind stark eingeschränkt und lange Zeit vorher ausgebucht. Im Motel 6 in Beatty ohne Internet verbrachten wir 2 Nächte.

Die schwarze Karre links ist unsere für 28 Tage, ein schwarzes Auto in der Wüste, ja ja. Die Temperatur an diesem Tag lag bei 120 Grad Fahrenheit, über 50 Grad Celsius. Für uns alle Spitzenwerte, ohne Klimaanlage hätten wir den Tag nicht geschafft. Für Joel war es ein großes Problem.

Der Kontrast zum heutigen Sonntag, ein Tag vor dem 4. Juli könnte deswegen auch nicht größer sein. Wir sind in Las Vegas gelandet und verbringen hier im Excalibur Super Mega Riesen 4000 Zimmer Schloss Hotel die nächsten 4 Tage.

Und der Blick vom Fenster vor einer halben Stunde:

Die nächsten Tage werden wir duch die Hotels ziehen, Essen und am Pool liegen. Die Stadt ist krass.