Rom

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Utahs Strukturen

Das Land überrascht uns immer wieder positiv und es sind vor allem die Nebensächlichkeiten um die ganzen Highlights drum herum die das Erlebnis Südwesten perfekt machen. Wir sind natürlich wegen den Nationalparks hier, und auch wenn man sich vorher auch nicht annähernd vorstellen kann was einen erwartet, vertraue ich den Reiseführern und Berichten, nehme Geld in die Hand und fliege her.

Zion, Bryce Canyon, Capitol Reef, Grand Canyon, Coral Pink Sand Dunes, nichts enttäuscht, alles ist bombastisch und für sich eine Reise wert. Obwohl wir in der Hochsaison unterwegs sind, ist alles gut organisiert, Shuttlebusse fahren uns kostenlos überall hin, und da wir einen Nationalparkspass „America the beautiful“ für 80 $ gekauft haben verringern sich die Kosten mit jedem Park. Das sammeln von Stempeln in unsere Passports (wir besitzen jeder einen) macht Spass und motiviert groß und klein, das Geld für zusätzliche Sticker und Marken ist gerne ausgegeben. Die Landschaften sind so gegensätzlich, das man bei Autofahrten immerzu neues geboten bekommt, unvergeßlich. Ein gutes Beispiel ist der gestrige Fahrtag von Kanab nach Moab, an dem wir so nebenbei das Staircase Escalante Monument und den Capitol Reef Nationalpark gesehen haben (drive thru) und dann ohne Reiseführererwähnung die Scenic Route 24 weiter Richtung Hanksville so viele Überraschungen geboten hat, das wir alle 2 Minuten anhalten mussten. Gesteinsformationen, Schattenspiele, Autofriedhöfe und in Hanksville an der Abzweigung dann noch einen Händler der aufgebockte Fähren, Flußboote, Schiffe usw. zum Verkauf anbot, alles mitten in der Wüste weit weg von jeglichem Gewässer (na ja Lake Mead, 100 Meilen???).

Da die normalen Bilder von Bryce Canyon überall bekannt sind, hier eine kleine Auswähl meiner Strukturen und mein Lieblingsbaum vor den Felsen im Capitol Reef.

Reisen durch den Südwesten der USA – Grand Canyon North Rim

Kanab ist ein idealer Ausgangspunkt um die näheren Nationalparks zu erforschen. Es gibt einen Supermarkt, mehrere Tankstellen und neben einem guten BBQ Grill (Spurrs) die einschlägigen Ketten wie Pizza Hut, McDonalds, Subways und Wendys für Frühstück, Lunch und Dinner.

Der gestrige Tag nun führte uns nach Arizona zum Grand Canyon North Rim. Weniger überlaufen als der Süden (habe ich gelesen), mit viel kühlerem Klima und einem dem Schwarzwald ähnlichen Wald der bis an den Canyon heranreicht. Das besondere Abenteuer war aber nicht der Canyon selbst, beeindruckende Blicke gibt es hier in der Gegend wahrlich genug, es waren die kleinen Episoden auf Hin- und Rückweg die eindringlich in Erinnerung bleiben. So sind wir kurz vor dem Nationalpark durch eine unwirklich verbrannte Gegend gefahren, lauter Birkenstümpfe die weiß und schwarz in den blauen Himmel ragen und die Wolken berühren. Ein Brand von 2006 ist dafür verantwortlich. Wir haben einen Aussichtsturm für Waldbrände bestiegen, eine abenteuerliche Stahlkonstruktion ähnlich unseren Hochspannungsmasten und uns mit dem Beobachter unterhalten. Und wir haben im Park kurz nach dem Schild „Caution, Bisons on the Road“ gehalten und die nur ein paar Meter neben der Straße weidenden Bisons fotografiert, wie übrigens alle anderen Touris auch. Genial.

Der Blick in den Canyon selbst war dann vom Inperial Point mit Gewitterwolken und Blitzen wesentlich spektakulärer als der normale (schon eineindruckende) von Lodge oder Bright Angels View.

Das letzte HDR Foto habe ich aus einer Belichtungsreihe mit Photomatix zusammengebaut. Das Netbook ist damit leicht überfordert, hat aber nach geraumer Zeit doch ein Ergebnis ausgegeben. Die Stimmung war wirklich beeindruckend…